Ablaufplan

Wir haben hier für Sie einen Ablaufplan bei einer Tumorerkrankung (Hund, Katze, Pferd) zusammengestellt. Wir beraten Sie gern bei jedem Schritt – in Zusammenarbeit mit Ihrem Haustierarzt.

Haustierarzt Untersuchung (Palpation, Röntgen, Ultraschall)
 
  Diagnose Geschwulst
 
Großer Tumor Kleiner Tumor Biopsie (nur Diagnostik) OP bzw. Probeentnahme nicht möglich (Lage des Tumors z.B. in der Lunge
 
  Antientzündl. Behandlung, dann OP OP (möglichst komplette Entfernung)
 
  Tumorteil in steriler NaCl einfrieren (in der Praxis)
+
Einsendung von Probematerial (Tumorteil)
   
Pathohistologie Laboklin pathohistologische Gewebeuntersuchung, Diagnose an Haustierarzt
 
Haustierarzt Besprechung der Befunde, Entscheidung über weitere Behandlungen
 
eingefrorenes Tumorgewebe
+ Blut an Dr. Grammel
nur Blut an
Dr. Grammel
 
Dr. Grammel veranlasst Abholung und Rücktransport
Produktion Tumorvakzine
Haustierarzt impft nach Anweisung, übernimmt begleitende Behandlung

 

Tumorvakzineherstellung

Wir bitten Sie zunächst um telefonische Besprechung, um Sie und Ihren vierbeinigen Freund genau kennenzulernen. Wenn wir uns gemeinsam für die Erstellung einer Tumorvakzine geeinigt haben, würde es zu folgendem Zeitablauf kommen:

 

1. Behandlungstag:

  • Allgemeine und ggf. weitergehende Untersuchung Ihres Tieres
  • Blutentnahme für die Tumorvakzineherstellung
  • Gewinnung von Tumormaterial (wenn kein Gewebe in Nährlösung vorhanden)

8.  Behandlungstag:

  • Tumorvakzine-Injektion intracutan

 

Beide Termine müssen in unserer Praxis stattfinden und zeitlich sehr genau eingehalten werden, wegen der Empfindlichkeit der Vakzine.

 

Zyklus der Behandlung

Wir empfehlen eine dreimalige Behandlung in Abstand von jeweils 4 Wochen.

 

Nährlösung

Laboklin ist ein deutschlandweit arbeitendes tiermedizinisches Labor und stellt für Ihren Tierarzt eine besondere Nährlösung zur Einbettung eines Teils des entnommenen Gewebes zur Verfügung. Gegen ein Entgelt wird dieses Tumorgewebe für 12 Monate aufbewahrt, um in dieser Zeit eine Tumorvakzine herstellen zu können.

Inzwischen hat sich die Lagerung des Tumorgewebes in steriler NACL beim Haustierarzt als Alternative für die Nährlösung bewährt. Das eingefrorene Gewebe kann dann jederzeit für eine Vakzineherstellung genutzt werden.